evangelischer Kirchbautag und Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart Um in den interen Bereich zu gelangen bitte auf "INTERN" rechts oben in diesem Fenster klicken und Zugangsdaten angeben. weitere Informationen...
Nr.: 05 082 06705 Seminar WS 2007/08 2.0 SWS
Fach Lehreinheit Evangelische Theologie
Evangelische Theologie/Diplom
Evangelische Theologie/Relig./Kirchl.P.
Evangelische Theologie/Relig./LA Gymnasien
Friedens-u.Konfliktforschung
Prof. Dr. Thomas Erne, verantwortlich; Kirchentrojaner: Aaron Werbick, Martin Blumenroth, Gerald Klahr
jeden Donnerstag 11:00 - 13:00
18.10.2007
AP 3, KBI
D. Bayer/T.Erne/U. Gräf/A. Lempelius, modellfallmatthäus, Hamburg 2006
G. Fermor/G. Schäfer/H. Schroeter-Wittke/S. Wolf-Withöft, Gottesdienst-Orte. Handbuch Liturgischer Topologie, Leipzig 2007
E. Jooß, Raum. Eine theologische Interpretation, Gütersloh 2005.
Seminar mit Blockwochenenden und Exkursionen
Nicht die Zeit, der Raum gehört zu den großen Wiederentdeckungen dieser Epoche. Das macht sich auch im Blick auf die Kirche und ihre Räume bemerkbar. Eine Sehnsucht nach heiligen Räumen vereint Menschen diesseits konfessioneller Grenzen. Dem steht eine weithin konventionelle Nutzung kirchlicher Räume gegenüber.
Wie lässt sich diese Spannung auflösen? Können die Kirchenräume entwickelt und weitergedacht, weitergefeiert, weitergeglaubt werden, um den vielfältigen religiösen Bedürfnissen moderner Menschen Raum zu bieten?
Der Lösung dieser Aufgabe wollen wir uns in Kooperation mit Studierenden der Architektur widmen. Es wird theoretische Teile geben, wo es um Grundfragen des Raumes geht. Es wird Exkursionen geben im Wechsel mit konstruktiven Aufgaben. Architekten und Architektinnen werden in die Rolle des Liturgen und der Liturgin schlüpfen, Theologen und Theologinnen in die Rolle der Baumeister. Im Blick auf den Kirchbautag 2008 in Dortmund werden wir eine mobile Kirche entwerfen.
Hier werden die Ergebnisse des Forschungsseminars zusammengestellt veröffentlicht. Es wurden von den Seminarteilnehmern Konzepte zu Veränderungen im öffentlichen Raum und die Durchführung dieser, ausgearbeitet.
Aufgabe war es eine Szenerie im profanen als auch sakralen Raum zu beobachten und das "Potential" dieses Ortes auszumachen. Folglich wurde ein das Potential verstärkende Element, das sogenannte "Katalytische Objekt" in die Situation integriert und die Reaktion der Menschen beobachtet.
In dieser Publikation sind sowohl die Auswertungen der einzelnen Projekte zu finden, als auch Hintergründe zu den Kirchentrojanern und der Situationistischen Internationale, eine Künstlergruppierung der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts.