Ev. Kirchbautag und Institut für Kirchbau: SS 2004
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SS 2004
Seminare und Vorlesungen

Kirchenbau - Symbol - Ritual

Fachgebiet: Praktische Theologie / Kirchliche Kunst

VL-Nr.: 05 085

Veranstaltungsart: Vorlesung

Name des Lehrenden: Prof. Dr. Dr. h. c. Horst Schwebel

Ort: Hörsaalgebäude, Biegenstrasse , Hörsaal 115

Zeit: Dienstag: 14.00 - 16.00 Uhr

Beginn: 20. April 2004

Lehr- und Arbeitsformen: Vorlesung mit Lichtbildern

Zielsetzung und vorgesehene Themenbereiche: Was ein Raum ist, wird aus architektonisch-ästhetischer, philosophischer und theologischer Perspektive entfaltet. Die großen abendländischen Epochen des Kirchenbaus werden typologisch vorgestellt. Die Kulträume nicht-christlicher Religionen werden dabei ebenfalls berücksichtigt. Ein Schwerpunkt liegt im Kirchenraum, seiner Symbolik und liturgischen Nutzung. Die Ambivalenzen der Moderne zu Symbol und Ritual kommen zur Sprache und werden mit historischen Positionen konfrontiert.

Literatur:

  • Gerhard Kunze, Lehre, Gottesdienst, Kirchenbau in ihren gegenseitigen Beziehungen, Göttingen, Bd. 1 (1949), Bd. 2 (1960).
  • Friedrich O. Bollnow, Mensch und Raum, Stuttgart 1971².
  • Edward T. Hall, Die Sprache des Raumes, Düsseldorf 1976.
  • Hermann Schmitz, Das Göttliche und der Raum, System der Philosophie III/4, Bonn 1977.
  • Werner Jetter, Symbol und Ritual, Göttingen 1978.
  • Charles Jencks, Die Sprache der postmodernen Architektur. Die Entstehung einer alternativen Tradition, Stuttgart, 2. erw. Aufl. 1980.
  • Herbert Muck, Der Raum. Baugefüge, Bild und Lebenswelt , Wien 1986.
  • Barbara Kahle, Deutsche Kirchbaukunst des 20. Jahrhunderts, Darmstadt 1990.
  • Günther Fischer, Architektur und Sprache. Grundlagen des architektonischen Ausdrucks­systems, Zürich 1991.
  • Rainer Volp, Liturgik. Die Kunst Gott zu feiern, Gütersloh, Bd. 1 (1992), Bd. 2 (1994).
  • Pierre von Meiss, Vom Objekt zum Raum zum Ort. Dimensionen der Architektur, Basel u. a. 1994.
  • Rainer Bürgel (Hg.) Raum und Ritual. Kirchenbau und Gottesdienst in theologischer und ästhetischer Sicht, Göttingen 1994.
  • Dirk Ansorge / Christoph Ingenhoven / Jürgen Overdiek (Hg.), Raumerfahrungen, Raum und Transzendenz, Beiträge zum Gespräch zwischen Theologie, Philosophie und Architektur Bd. 1, Münster 1999.
  • Wolfgang Jean Stock (Hg.), Europäischer Kirchenbau, München 2002.
  • Albert Gerhards, Thomas Sternberg, Walter Zahner (Hg.), Communio - Räume. Auf der Suche nach der angemessenen Raumgestalt katholischer Liturgie, Regensburg 2003.

Homiletik

Fachgebiet: Praktische Theologie

VL-Nr.: 05 087

Veranstaltungsart: Seminar zur Einführung

Name des Lehrenden: Prof. Dr. Dr. h. c. Horst Schwebel

Ort: Am Plan 3, 2. Stock

Zeit: Donnerstag, 9.00 - 11.00 Uhr

Beginn: 22. April 2004

Lehr- und Arbeitsformen: Einzel- und Gruppenreferate, Gespräche, Thesenpapier, Bildmeditation oder andere kreative Kommunikationsformen

Zielsetzung des Lehrenden: Das Einführungsseminar soll vertraut machen mit Predigttheorie und Predigtanalyse (Rezeptionsforschung). Außerdem werden kreative Wege zur Erschließung biblischer Stoffe vorgestellt.

Zielgruppe: Studierende der Theologie im Hauptstudium

Erwartungen an die Mitarbeit der Studierenden: Sowohl bei der Planung des Semesterprogramms, als auch bei der Durchführung ist eine kritisch-kreative Mitarbeit seitens der Studierenden wünschenswert.

Bedingungen für die Vergabe eines benoteten Leistungsnachweises: Gebotene Leistungen werden nach Absprache bewertet. Der Seminarschein berechtigt zur Teilnahme am Homiletischen Hauptseminar (dort Predigtarbeit).

Grundlegende Literatur:

  • TRE-Artikel "Homiletik" (Hans Martin Müller)

Religion und Lebenshilfe im Fernsehen

Fachgebiet: Praktische Theologie / Medienwissenschaft

VL-Nr.: 05 093

Veranstaltungsart: Seminar

Name des Lehrenden: Prof. Dr. Dr. h. c. Horst Schwebel

Ort: Hörsaalgebäude Biegenstrasse, Hörsaal 115

Zeit: Donnerstag: 14.00 - 16.00 Uhr

Beginn: 22. April 2004

Zielsetzung des Lehrenden: Religion begegnet im Fernsehen in mancherlei Gestalten, wobei nicht allein an das "Wort zum Sonntag" zu denken ist. Es gibt auch verdeckte und indirekte Formen von Religion. Womöglich nimmt das Fernsehen selbst eine religiöse Rolle ein, zumindest als Alltagsritual, aber auch auf Grund seiner Inhalte und ihrer Rezeptionsweise. Ob das Fernsehen als Medium auch in der Lage ist, Seelsorge oder Lebenshilfe zu bieten, ist als Frage offen. Faktisch werden Sendungen angeboten, die einen solchen Anspruch haben. U. a. erfolgt dies in Gestalt von Talkshows. Aber selbst bei Star Trek begegnen solche Elemente. Sie auf ihre Vermittlungsstruktur und ihre seelsorgerlich-lebensratende Relevanz hin zu überprüfen, ist ein weiteres Ziel der Lehrveranstaltung. Besuch und Gespräch mit einem Fernsehredakteur oder einem anderen Verantwortlichen.

Zielgruppe: Studierende der Theologie und der Medienwissenschaft

Bedingungen für die Vergabe eines benoteten Leistungsnachweises: Referat oder schriftliche Hausarbeit

Grundlegende Literatur:

  • Helmut Kreuzer und Karl Prümm (Hrsg.), Fernsehsendungen und ihre Formen. Typologie, Geschichte und Kritik des Programmes in der Bundesrepublik Deutschland, Stuttgart 1979.
  • Hans Norbert Janowski (Hrsg.), Die kanalisierte Botschaft. Religion in den Medien- Medienreligionen, Gütersloh 1987.
  • Ottmar Fuchs, Kirche, Kabel, Kapital. Standpunkte einer christlichen Medienpolitik, Münster 1989.
  • Klaus Merten, Siegfried J. Schmidt, Siegfried Weischenberg (Hrsg.), Die Wirklichkeit der Medien. Eine Einführung in die Kommunikationswissenschaft, Opladen 1994.
  • Günter Thomas, Medien, Ritual, Religion. Zur religiösen Funktion des Fernsehen, Frankfurt 1998.

Das Christusbild im 20. Jahrhundert in Kunst und Literatur

Fachgebiet: Praktische Theologie / Kirchliche Kunst

VL-Nr.: 05 095

Veranstaltungsart: Seminar

Name der Lehrenden: Oberstudienrätin i. H. Dr. Sieghild von Blumenthal und Prof. Dr. Dr. h. c. Horst Schwebel

Ort: Am Plan 3, 2. Stock

Zeit: Mittwoch, 11 - 13 Uhr

Beginn: 21. April 2004

Lehr- und Arbeitsformen: Bildbetrachtung, Lektüre, Gespräch, Referat

Zielsetzung der/des Lehrenden: Das Seminar will an Hand ausgewählter Beispiele Einblicke vermitteln, in welcher Weise bildende Künstler und Dichter Jesus Christus zum Thema ihrer Werke gemacht haben. Dabei sind die spezifischen Gestaltungsmittel und Aussageweisen zu berücksichtigen. Beziehungen und Entwicklungen sind zu entdecken, die zu ästhetischer wie theologischer Beurteilung herausfordern.

Vorgesehene Themenbereiche: Bildnerische und dichterische Werke etwa im genannten Zeitraum. Ein möglicher Beginn liegt in den "Christus-Visionen" von Rainer Maria Rilke in Beziehung zu Bildern von Fritz von Uhde.

Möglichkeiten der Einflussnahme auf Inhalte und Verlauf: Der Seminarplan wird gemeinsam erarbeitet.

Grundlegende Literatur:

  • Günter Rombold, Horst Schwebel: Christus in der Kunst des 20. Jahrhunderts, Freiburg-Basel-Wien, 1983.
  • Karl-Josef Kuschel: Jesus in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, Zürich-Köln 1987
  • Karl-Josef Kuschel (Hrsg.): Der andere Jesus. Ein Lesebuch moderner literarischer Texte, München 1991.
  • Georg Langenhorst: Jesus ging nach Hollywood. Die Wiederentdeckung Jesu in Literatur und Film der Gegenwart, Düsseldorf 1998.

Tagesexkursionen zum modernen und aktuellen Kirchenbau

Fachgebiet: PRAKTISCHE THEOLOGIE / Kirchliche kunst / Christliche Archäologie

VL-Nr.: 05 100

Veranstaltungsart: EXKURSIONEN

Name der/des Lehrenden: WISS. ASSISTENT DIPL.-THEOL. MATTHIAS LUDWIG

Beginn: Vorbesprechung und Anmeldung Freitag, 30. April 2004, 11 Uhr , Am Plan 3 (2. Stock)

Lehr- und Arbeitsformen: 3 Tagesexkursionen und eine weitere Vorbereitungssitzung. Die Termine werden bei der Vorbesprechung am 30. April 2004 (s.o.) vereinbart.

Zielsetzung der/des Lehrenden: Wichtige Beispiele modernen und aktuellen Kirchenbauens kennen lernen und erkunden.

Vorgesehene Themenbereiche: Die 3 Tagesexkursionen führen zu
- Kirchenbauten und Gemeindezentren der Moderne,
- aktuellen Neubauten von Kirchen und kirchlichen Räumen,
- Umbauten und Nutzungsveränderungen von Kirchengebäuden.
Vorgesehene Ziele der jeweils ganztägigen Exkursionen sind das Ruhrgebiet, das Rhein-Neckar-Gebiet und das Rhein-Main-Gebiet.

Zielgruppe: Studierende der Theologie und Kunstgeschichte sowie an Fragen und Ideen kirchlichen Bauens Interessierte.

Möglichkeiten der Einflussnahme auf Inhalte und Verlauf: Sind im Rahmen der Gesamtplanung gegeben.

Erwartungen an die Mitarbeit der Studierenden: Bereitschaft zur Übernahme von Kurzreferaten im Rahmen der Exkursionen.

Grundlegende Literatur: Wird im Rahmen der Vorbesprechung und Vorbereitung der Tagesexkursionen benannt.



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