Ev. Kirchbautag und Institut für Kirchbau: WS 2004/05
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WS 2004/05
Seminare und Vorlesungen

Glaskunst im Kirchenraum

Fachgebiet: Praktische Theologie / Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart

VL-Nr.: 05 672

Veranstaltungsart: Seminar

Name des Lehrenden: Prof. Dr. Dr. h. c. Horst Schwebel

Ort: Am Plan 3, 2. Stock

Zeit: Dienstag: 14.00 - 16.00 Uhr

Beginn: 26. Oktober 2004

Im 20. Jahrhundert kam es zu einer Erneuerung der Glasmalerei. Dieser Entwicklung ist der größte Teil des Seminars gewidmet. Frühere Erscheinungsformen der Glasmalerei werden zum Vergleich herangezogen. Außer der Glasmalerei als ästhetischem Phänomen geht es um ihre Ikonographie, Raumintegration sowie ihre gesellschaftliche und theologische Interpretation.

Tagesexkursionen nach Frankfurt und Düsseldorf sind vorgesehen

Literatur:

  • Robert Sowers, Farbiges Glas als Element der Architektur, Tübingen 1965.
  • Brian Clarke, Architectural stained glass, London 1979.
  • Die Welt der Glasfenster (Lee, Seddon, Stephens), Freiburg-Basel-Wien 1981, 2. Aufl.
  • Andrew Moor, Mitchell Beazley (Hrsg.), Architectural Glass Art. Form and technique in contemporary glass, London 1997.

Modulnummer 05 630  - Profilmodul Praktische Theologie
SoSe 2004 und WiSe 2004/05
Bemerkungen:
Pflichtmodul, Beginn des Profilmoduls PTh  in jedem  Sommersemester.


Gottesdienst und Predigt reflektieren und gestalten          

Studiengang: Evangelische Theologie KEX + Diplom

ECTS: 10

Methodische Ziele: 

  • Urteils- und Handlungskompetenz im Bereich des darstellenden Handelns der christlichen Religion – insbesondere im Gottesdienst - entwickeln.
  • An einem zentralen Handlungsfeld des Berufes Fragen der persönlichen und der professionellen Identität und des Rollenverständnisses reflektieren.

Funktion und Lernziele:  

  • Spielräume des christlichen Glaubens im Kontext religiöser Lebens- und Handlungsfelder wahrnehmen, deuten, gestalten und beurteilen können.
  • Theologische und human-/sozial-/kulturwissenschaftliche Perspektiven (darin auch Genderperspektiven) im Hinblick auf die Wahrnehmung und Gestaltung gottesdienstlicher/ritueller Praxis zueinander in Beziehung setzen können.
  • Grundlegende Sprach- und Handlungsfähigkeit für die gottesdienstliche / rituelle Praxis erwerben.

Leistungsnachweis: 

Vorstellung von Zwischenergebnissen in Form von Referaten, Stundenvorbereitungen etc., Anfertigung einer Predigtarbeit

Lehrformen: Vorlesung, Seminar


Seminar 05 630

Gottesdienst und Predigt gestalten II

Homiletisches Seminar 
Lehrende(r) Schwebel, Horst

SWS: 2 
Zeit
Mi 09-11
Ort Am Plan 3, 2. Stock 
Beginn: 20. 10. 2004

Inhalt: Das Hauptseminar ist die Fortsetzung des Seminars zur Einführung. Wer neu hinzukommt, benötigt den Nachweise eines Einführungsseminars. Zu ausgewählten Texten werden in Gruppen Predigtentwürfe erarbeitet und im Seminar besprochen. Ebenfalls wird die Einbeziehung in einen gottesdienstlichen Rahmen vollzogen. Auf freiwilliger Basis besteht gegen Ende des Seminars die Möglichkeit zur Video-Überprüfung des eigenen Beitrags. Für die schriftliche Predigtarbeit gibt es einen Leistungsschein.

Literatur: Literaturapparat: Seminarraum Am Plan 3, 2. Stock

Modulnummer 05 680 - Wahlmodul WiSe 2004/05


Film - Religion - Mythos

Studiengang: Evangelische Theologie / KEX + Diplom

ECTS: 10     

auch Medienwissenschaft, Religionsgeschichte, Religionswissenschaft 

Methodische Ziele: 

  • Erlernen von Methoden der Filmanalyse
  • Beschäftigung mit biblischen und klassischen Mythen
  • Vergleich von Symbol, Mythos und Religion in den Bereichen von Film und Text um die Spezifika des Mediums Film zu erfassen.
  • (Über die Erlangung von Kompetenzen hinaus geht es darum, die Studierenden mit abendländischem Bildungsgut vertraut zu machen)

Funktion und Lernziele:

Religion und Mythos sind in einigen Filmen ein wesentlicher Bestandteil. Es geht darum, dies zu erkennen und die filmische Gestalt von Religion und Mythos mit den biblischen, antiken oder sonstigen Texten (von Religion und Mythos) zu vergleichen. Der Film – Schrift – Vergleich lässt die jeweilige Besonderheit des Mediums erkennen.

Themen des Moduls:

  • Jesus und Buddhafilme
  • Heil – und Heilsgestalten
  • Das Böse
  • Untergangsmythen
  • Himmel und Hölle
  • Der Mythos im Film im Vergleich zu Texten
  • Symbol in Film, Religion und Philosophie
  • Filmisches Erzählen und Erzählen in der Religion

Leistungsnachweis: Schriftliche Filmanalyse, Stundenvorbereitungen, themenbezogene Abschlussarbeit

Lehrformen: Seminare mit Vorlesungsanteilen und Sichtterminen


Seminar 05 680

Religion im Film: Himmel und Hölle

Lehrende(r): Schwebel, Horst

SWS: 2
Zeit: Montag: 14.00 – 16.00 Uhr
Ort: Hörsaalgebäude, Biegenstr., Hörsaal 5
Beginn: 25. 10. 2004

Inhalt: Himmel und Hölle sind emotional hoch besetzte mythologische Vorstellungskomplexe, die zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Bedeutung hatten. Im 20. Jahrhundert und den nachfolgenden Jahren scheint aus mancherlei Gründen die Höllenvorstellung den Himmel fast vollständig verdrängt zu haben. Gleichwohl ist auch in der Gegenwart der Vorstellungskomplex von Himmel und Paradies nicht ganz erloschen. Der Film erweist sich als vorzügliches Medium, in welchem mythische Bilder vergangener Zeiten neu zum Leben erweckt und neu formuliert werden. Zum Teil entwickelt der Film eine kreative Potenz, insofern er neue Konstellationen aufbaut und neue Vorstellungskomplexe aus sich heraus entwickelt. Vorgeschlagene Filme (davon können 6-7 Filme behandelt werden):

  • Das Schweigen (Bergman)
  • Die 120 Tage von Sodom (Pasolini)
  • Yellow Submarine (Beatles)
  • Clockwork Orange (Kubrick)
  • Apocalypse Now  (Coppola)
  • The Garden (Jarman)
  • Jacob’s Ladder (Drehb. B. J. Rubin)
  • The Straight Story (Lynch)
  • Hinter dem Horizont (Ward)
  • Heaven (Tykwer)
  • Dogville (v. Trier)

Literatur: 

Eine Literaturliste und ein Einführungstext liegen in der Bibliothek des Instituts für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart, Am Plan 3, 1. Stock vom 01. Oktober 2004 an aus.

Modulnummer 05 675 Wahlmodul  WiSe 2004/05            

Die Kirche in der Stadt

Studiengang: Evangelische Theologie / KEX + Diplom

ECTS: 10

Methodische Ziele

  1. Verständnis und Analyse von Texten und Modellen bezogen auf Kirche und Stadt; u. a. das Lesen von Stadtentwicklungsplänen und Kirchengrundrissen
  2. Wahrnehmen und Analyse von Kommunikationsprozessen in Geschichte und Gegenwart
  3. Theologisches Erfassen einer Kirchentheorie / Gemeindetheorie und deren Anwendung in einem begrenzten Handlungsfeld.
  4. Befähigung zur Kooperation mit anderen Disziplinen Funktion und Lernziele 

Die Kirche in der Stadt steht vor einschneidenden Strukturveränderungen. Das betrifft die Konzepte kirchlichen Handelns im Kontext der Stadt als architektonisch geformtem und von Menschen genutztem Lebensbereich. An Hand des Kirchengebäudes / Gemeindezentrums als Modell lässt / lassen sich exemplarisch die anstehenden Probleme aufzeigen, die unter soziologischem, theologischem und schließlich dem baulich-architektonischen Aspekt zu analysieren sind.

  1. Empirische Erfassung des kirchlichen Handlungsfeldes im Kontext der Stadt.
  2. Theologisches Verständnis
    Kirche- und Gemeindeverständnis
    diachron: Reformation / Gemeindebewegung um 1900
    synchron: Reformbewegung 60er / 70er Jahre / gegenwärtiges, situationsbezogenes Verständnis
  3. Das kirchliche Handeln unter Einbeziehung der Kirchengebäude
    Umbauten / Umnutzungen / Räume der Stille/ Gemeinde- und Sonderkirchen / Kirche im Stadtraum

Leistungsnachweis: Vorstellung von Zwischenergebnissen in Form von Referaten, Stundenvorbereitungen etc. Abschlussarbeiten bzw. Präsentation

Lehrformen: Seminar mit Vorlesungsanteil, Exkursionen


Seminar 05 675 

Die Kirche in der Stadt

Lehrende: M. Ludwig und H. Schwebel

SWS: 2

Zeit: Mittwoch: 11.00 – 13.00 Uhr
Ort: Am Plan 3, 2. Stock,
Beginn: 27.10. 2004

Inhalt: Im ersten Teilseminar dieses auf zwei Semester angelegten Wahlmoduls soll zunächst die aktuelle Situation von Kirche in der Stadt erfasst werden. Herausgearbeitet werden müssen dabei die Unterschiede, die sich im Spannungsfeld zwischen innerer City, den diese umgebenden citynahen Quartieren und den peripheren Außenbezirken aufzeigen. Die sich daraus ergebenden Herausforderungen sollen dann auf historische wie aktuelle Positionen von Kirchen- und Gemeindeverständnis bezogen werden. Wie haben Gemeinden (bisher schon) konkret darauf reagiert? Welche Folgerungen ergeben sich hieraus für heutiges wie künftiges kirchliches Handeln? Hierzu ist auch ein Tagesexkursion vorgesehen.

Im zweiten Teilseminar im Sommersemester 2005 soll auf dieser Grundlage dann konkret an einzelnen Kirchengebäuden und kirchlichen Standorten gearbeitet werden.

Literatur

  • Publikationsreihe: „Kirche in der Stadt“ (Hg. von W. Grünberg u. a.), vor allem die Bände 5, 6, 8, 10 u. 11.
  • Horst Schwebel, Matthias Ludwig (Hg.): Kirchen in der Stadt (2 Bände), Marburg 1994 u. 96
  • Zeitschrift „Kunst und Kirche“, Hefte 3/1992, 3/1996, 3/2004
  • Zeitschrift „das münster“, Heft 3/2003


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