Ev. Kirchbautag und Institut für Kirchbau: "Auf Glas gebetet"
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Infos zur Künstlerin:

Dr. Benita Joswig, geb.1965, ist Künstlerin und Theologin.
Mehr zu ihrer Biographie und ihren Arbeiten, siehe unter:
www.benita-joswig.de

Interessante Links:

Mehr über die Fachtagung
"Gottesferne - ganz nah":
www.frauenseelsorge.de

Mehr über die Ausstellung
"Nie versiegende Quelle":
www.kloster-mariensee.de

Einladung:

Wer sich die Kunstwerke von Benita Joswig und Renate Wiedemann (s. Künstlerin des Monats Juni) im Roncalli-Haus anschauen möchte, ist am Sonntagnachmittag, 6. Juli 2008, hierzu herzlich eingeladen.

 

 

"Auf Glas gebetet"
Benita Joswig - Künstlerin des Monats Juli

Benita Joswig

vorgestellt von Hildegund Keul

Der Kreuzgang des evangelischen Klosters Mariensee nahe Hannover erhält alljährlich im Sommer einen besonderen Charakter: Kunst wird hier präsentiert – Kunst wird hier präsent. Der Frauenkonvent bietet einer Künstlerin die Möglichkeit, jene Werke auszustellen, die sich im Kreuzgang von Mariensee gut verorten lassen. Im Sommer 2007 hat Dr. Benita Joswig, Theologin und Bildende Künstlerin aus Heidelberg, die Ausstellung gestaltet. Dabei hat sie nicht bereits vorhandene Werke gezeigt. Vielmehr nutzte sie die großzügigen Fenster, um den Kreuzgang in neuen Farben aufleuchten zu lassen. „Auf Glas gebetet“ heißt der inspirierende Titel des temporären Bildprogramms, das mehrere Monate lang zu sehen war.

Glasfenster sind ein besonderer Ort des Gebets. Sie sind transparent, lassen Licht durch­scheinen. Sie bilden eine Schwelle, die Bewegung zwischen Innen und Außen eröffnet. Was draußen passiert, wird innen sichtbar. Zugleich bieten Fenster Einblick ins Innere von außen her. An dieser durchlässigen Schwelle ist das Gebet auf Glas angesiedelt. Es ist ein idealer Ort, um jenen Spannungsbogen zu thematisieren, den die Fachtagung „Gottesferne – ganz nah“ Anfang Juli 2008 in Magdeburg beleuchtet. Benita Joswig schreibt: „Die Suche nach Gott, die Gottferne und die Gottnähe werden als Erfahrung beschrieben, auf Glas getragen an einem Ort, der sich über Jahrhunderte dem Dienst Gottes – dem Gottesdienst in seiner unterschiedlichsten Ausprägung verschrieben hat.“

„Auf Glas gebetet“ wird in diesem Sommer im Roncalli-Haus Magdeburg fortgeführt. Im Bildungshaus des Bistums Magdeburg entstehen im Rahmen unserer Fachtagung „Gottesferne – ganz nah“ neue temporäre Fensterbilder, die Gedanken Mechthilds von Magdeburg mit Farbe, Schrift und Licht zum Ausdruck bringen. Dies verbindet sich mit Ideen aus der Fachtagung, die zeitgleich den Fenstern „eingeschrieben“ werden.



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