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9/11 hat die Migrations- und Globalisierungsdebatte unter ganz neue Vorzeichen gestellt. Politisch vereinnahmte Religion hat dabei einen ungeahnten Stellenwert erhalten. Breit gemacht hat sich eine Angst vor dem Aufeinanderstoßen der Kulturen, die vor allem aus unsicheren Identitäten gespeist ist.
Statt Huntingtons These wäre das Plädoyer von Ilija Trojanow und Ranjit Hoksoté zu favorisieren: „Kampfabsage. Kulturen bekämpfen sich nicht – sie fließen zusammen.“
Worum es also hiermit geht, sind positive Gegenbilder transkulturellen Denkens jenseits dieser neuen Prämissen der Angst zu zeigen. Das Heft versucht mit dem Fokus von KünstlerInnen, denen selber meist der Status von MigrantInnen zukommt, Religion und Migration neu zu denken und in bildlichen wie theoretischen Statements den aktuellen Diskurs bezüglich der Fragen von Trans- und Interkulturalität zur Sprache zu bringen.
(aus dem Vorwort von Alois Kölbl und Johannes Rauchenberger)
und hier geht es zu kunst und kirche...
evangelischer Kirchbautag und Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart