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Religion ist heute wieder stärker präsent und sichtbar. Man spricht von der „Wiederkehr der Götter“. Es ist die Rede von einer postsäkularen Gesellschaft, die sich auf das Fortbestehen religiöser Gemeinschaften in einer sich säkularisierenden Umgebung einstellt. Alle Religionsgemeinschaften orientieren sich heute stärker nach außen und treten in der Öffentlichkeit selbstbewusster auf. Religion ist auf die Bühne des öffentlichen Diskurses zurückgekehrt.
Nicht weiter verwunderlich, dass diese Entwicklung gegenwärtig auch viele Künstlerinnen und Künstler beschäftigt. Das vorliegende Heft vereinigt Beiträge von Kunsthistorikern, Theologinnen und Religionswissenschaftlern, die das Thema mit Blick auf Kunst, Architektur, Städtebau und andere Formen der sichtbaren und hörbaren Präsenz von Religion im öffentlichen Raum analysieren.
(Redakteur: Johannes Stückelberger)
evangelischer Kirchbautag und Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart