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Die Philippuskirche des Architekten Wolfgang Handreck ist ein charakteristischer Betonbau aus den 60er Jahren. Aus dem Kirchenhaus sollte ein vielfältig und flexibel nutzbares Gemeindezentrum werden. Dem Architekturbüro Ruser und Partner, die den Bauauftrag erhielten, war es wichtig, den qualitätvollen Purismus des Gebäudes durch die Umbauten nicht zu entstellen.
So nutzten sie das Raumvolumen unter der repräsentativen Eingangstreppe, um dort das Pfarrbüro, einen Sitzungsraum, das Lager und die Toilettenanlage anzusiedeln. Eine neu angelegte Passarelle bildet einen Zugang von aussen.
Für Festgottesdienste sollte der Kircheninnenraum seine Großzügigkeit behalten. Um Platz für weitere Nutzräume zu schaffen, kam auf die bestehende Empore ein neuer Holzboden, der die Emporenfläche erweitert. Mittels Glaswänden kann die Empore in zwei Räume geteilt werden.
Unter der Empore befindet sich ebenfalls Gemeinderaum. Möbelartige Einbauten als Stauraum bilden gleichzeitig die jetztige Rückwand des Gottesdienstraumes.
Der Eingangsbereich wurde zum Foyer erweitert. Eine funktionale und schöne Küche gibt es auch, denn bei Architekten, die gern gut essen werden auch diese Nutzräume mit Umsicht gestaltet.
Quelle: Veit Ruser und Partner - Freie Architekten BDA DWB, Karlsstr. 90, 76137 Karlsruhe
Philippuskirche, Deidesheimer Str. 25, 68309 Mannheim-Käfertal
evangelischer Kirchbautag und Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart