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Flashs sind Lichtblitze, die eine Szene für einen Moment erhellen, um sie photographisch zu fixieren. Zwölf Flashs bietet dieser Kalender. Einen Monat lang fokussieren sie Ihre Aufmerksamkeit auf ein Gebäude, das wie ein Grenzposten an der Schnittstelle von Immanenz und Transzendenz steht. Es sind elf evangelische und katholische Kirchen der Nachkriegszeit, erweitert um eine Gartenskulptur des schottischen Architekten Charles Jenks. Ausgewählt wurden sie von verschiedenen Beobachtern des Kirchenbaus für unsere Homepage (www.kirchenbau.info). Es gab nur zwei Bedingungen: Das Bauwerk sollte den Beobachter faszinieren und es sollte einen prägnanten Hinweis liefern auf ein Ungebautes oder Unbaubares, das sich im Gebauten andeutet oder zeigt. Gemeinsam ist diesen Bauwerken daher, dass es anschauliche Ander-Orte sind, Orte, an denen man sich ändern kann, weil sie anders sind.
Der Kirchenbau der Nachkriegszeit ist auch unter Kennern der Architekturszene eine zu wenig bekannte Größe. Wir diskutieren den Umbau oder Abriss der modernen Kirchenarchitektur ohne ausreichende Kenntnisse ihrer Qualitäten. Wir wollen mit diesem Kalender dazu beitragen, dass sich das ändert. Denn es gibt Perlen zu entdecken (z.B. Jonaskirche Mannheim-Blumenau oder St. Lukas Bremen Grolland), intelligente Umbauten (z.B. Dornbuschkirche Frankfurt oder St. Augustinus Heilbronn) und neue Bautypen (z.B. Ökumenisches Gemeindezentrum Freiburg Rieselfeld oder Krypta im Michel, Hamburg).
Layout : Florian Conrads
DIN A4 - Format, Spiralbindung; 10 Euro
Zu bestellen bei: kirchbau@staff.uni-marburg.de
Tel. 06421 -23143
evangelischer Kirchbautag und Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart