Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Peter Steinacker hat sich dafür ausgesprochen, auf dem Gelände der Matthäuskirche nahe der Frankfurter Messe ein kirchli-ches Angebot für die „Finanzwelt“ zu schaffen. Dort biete sich eine „ungeheure Chance“ zu einer Neukonzeption kirchlicher Arbeit. Der Ev. Regionalverband hatte bereits 1999 beschlossen, sich von der Matthäuskirche zu trennen. Gegen den Verkauf des 3100 Quadratmeter großen Areals klagte die Nutzerin der Kirche, die Ev. Hoffnungsgemeinde, beim Kirchlichen Verwaltungs- und Verfassungsgericht, das jedoch die Entscheidung 2003 aufschob.
Im Hochhausrahmenplan ist auf dem Gelände der Matthäuskirche nach wie vor ein Hochhaus geplant. Als Kompromiss schlug der Stadtplaner Jochem Jourdan nun vor, einen Teil der Kirche zu erhalten und in die neue Hochhausbebauung zu integrieren.